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DURCH DEN SAND - SCHRIFTSTELLERINNEN IN DER WüSTE© Rakuna & Anomatey (12.10.10)
Herausgegeben von Florence Hervé
“Durch den Sand” enthält Geschichten, Texte und Gedichte über die Wüste von 29 Autorinnen, die die Wüste auf ganz unterschiedliche Weise wahrnehmen. Schwarz-Weiß-Fotos von Wüstenmotiven ergänzen die Kraft der Worte.
lorence Hervé im Vorwort:
“Erstaunlich groß ist die Anzahl von Autorinnen, die die Reise zu den kargen Landschaften und zu den Nomaden wagen. Auch wenn unsere literarische Reise lediglich einen kleinen Teil dieser Wüstenreisenden versammelt, vermag sie doch unseren eigenen Blick auf die Wüste zu verändern und lädt dazu ein, diese neu zu erleben und zu erträumen.”
Das Buch “Durch den Sand” ist in drei Teile gegliedert und offenbart wie Frauen die Wüste für sich selbst begreifen: als Ort des Lebens, des Träumens und des Reisens.
Die Wüste: ein Ort für Begegnungen mit sich selbst in Seele und Leib, auf allen Ebenen des Seins. Abgeschiedenheit und Stille, Leere und Weite öffnen den Geist den Botschaften des Herzens auf eine ganz besondere Art. Frauen berichten von der Anziehungskraft und den Herausforderungen, die die Wüste für sie bereithält. Die Wüste ist ein Sinnbild der beständigen Veränderung wie auch der sich verändernden Beständigkeit - im Innen wie im Außen.
Aus dem Vorwort:
“...Sand und Steine. Stille und Sterne. Wind und Weite. Raum und Zeit. Die Wüste ist Ort der Träume und Alpträume, des Glücks und des Schmerzes, des Lebens und des Todes. ... Sie ist Symbol für Unendlichkeit, Ewigkeit und Freiheit, aber auch für Menschenfeindlichkeit und Einsamkeit. Faszination und Gefahr stehen nebeneinander.
Andere Schriftstellerinnen sahen und sehen die Wüste als einen Ort der Mystik, der Spiritualität, der Religion, der Selbstfindung, der Zauberei oder gar der Utopie.
Im Mittelalter beschreibt die Begine und Mystikerin Mechthild von Magdeburg den Weg zur Vollkommenheit als Weg zur “wahren Wüstenei”. Wüste als Sinnbild für das Bescheidene, das Mündige. Die Australierin Robyn Davidson reiste 2.800 km allein mit vier Kamelen durch Busch, Felsen und Sand. In Spuren berichtet sie von den Strapazen und Freuden ihrer Wüstenreise und stellt fest: “Die Fähigkeit zu überleben ist vielleicht die Fähigkeit, sich von der Umgebung verändern zu lassen.”
Wüste als Rückzugsstätte, als Ort der Suche nach dem verborgenen Sinn des Lebens und der Selbstfindung.”
Ein Buch, das die vielfältige Kraft der Wüste durch die Herzkraft der sie erlebenden Frauen berührend mitteilt.
ÜBER DIE HERAUSGEBERIN:
Florence Hervé
geboren1944 in Frankreich, ist eine deutsch-französische Journalistin, Zeithistorikerin und Frauenrechtlerin. Redakteurin des Kalenders Wir Frauen seit 1979 und der Zeitschrift Wir Frauen (1982-2004). Sie lebt im Rheinland und im Finistère. Seit 1998 gibt sie die Buchreihe “Frauengeschichten - Frauengesichter” heraus, die Geschichten aus dem Leben von Frauen aus jeweils einem Land enthält. Kraft und Mut von Frauen in aller Welt sichtbar zu machen sind ihr besonderes Anliegen. Dazu gehört auch das von ihr herausgegebene “Lexikon der Rebellinnen”, das Frauen beschreibt, die ihre Wahrheit mit Leidenschaft und Hingabe auch gegen den jeweils herrschenden Zeitgeist lebten. In den letzten Jahren gab Florence Hervé Anthologien eigener und fremder Texte (z.B. “Am Meer”, Berlin 2004) heraus.
ÜBER DIE REZENSENTINNEN:
Rakuna & Anomatey widmen sich der ganzheitlich-spirituellen Heilarbeit aus der Kraft der Kreise - zum Wohle allen Seins. www.kraft-der-kreise.de
Florence Hervé (Hgin.) Durch den Sand Schriftstellerinnen in der Wüste
AvivA Verlag, 2010
222 Seiten, gebunden
€D 17,80 / €A 18,30 / sFr 31,40
ISBN: 978-3-932338-41-0
Buch bestellen (bei Berta - Bücher und Produkte, Graz)
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