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MAGAZIN

AN.SCHLäGE: DIE TOMATE

© an.schläge (02.04.08)


Politik & Gesellschaft

Das feministische Magazin im April

1968 allerorten. Auch in den an.schlägen. Es ist allerdings das feministische 68, auf das die Redakteurinnen anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums zurückblicken.



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ie rote Tomate ist der rote Faden, der nicht alleine die Texte des Themas durchzieht. Geworfen wurde das legendäre Stück Gemüse 1968 auf einer Konferenz des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS). Helke Sanders feministische Kritik war dort von den Genossen ignoriert worden, woraufhin Sigrid Rüger all ihren Mut zusammen und den SDS-Vorstand ins Visier nahm. Im Interview erzählt Sander von den Vorbedingungen und Folgen des geschichtsträchtigen Wurfs. Bärbel Mende-Dannebergs Text “Die Tomate flog noch vorbei” ist ein sehr persönlicher Rückblick auf die eigene Politisierung. Ute Kätzel und Gisela Notz hingegen ziehen Bilanz: Was hat die zweite Frauenbewegung erreicht, was nicht? Auch Michèle Thoma ist Zeitzeugin und erinnert sich an süße Spontis und Siddhartas aus Floridsdorf.

Außerdem in dieser Ausgabe: Studiengebühren führen zu studentischer Prostitution, einkommensabhängige Kindergeldmodelle zu mehr treusorgenden Vätern. In Tel Aviv haben es orientalische Jüdinnen auch unter Feministinnen nicht leicht, Frauen im Musikbusiness auch nicht, sagt Christiane Rösinger. Frauenfilme aus China sind beim Internationalen Frauenfilmfestival zu sehen, immer dreister werdende AbtreibungsgegnerInnen der “Generation Benni” nicht alleine in Italien. And we proudly present: die neue Kolumnistin des lesben.nests. Denice Fredriksson, die Sängerin von Bonanza Jellybean, schreibt über ihr Coming Out und darüber, wie verdammt hart es sein kann to “looktalkwalkactfuckthink like a dyke”.

INHALT an.schläge April 2008

  • an.spruch
    the more catholic the ...
    Make love, not abortion - Neue Missionen der Pro-Life-HardlinerInnen.
    Von Saskya Rudigier
  • eltern.geld
    Papa-Prämie
    Seit Einführung des Elterngeldes pausieren deutsche Väter öfter.
    Von Svenja Häfner
  • studium.sexarbeit
    Seminar und Striptease
    Geldnot durch Studiengebühren: Studierende prostituieren sich.
    Von Silke Pixner
  • israel.feminismus
    Jüdinnen, die auch arabisch sind
    Das Autonome Frauenzentrum in Tel Aviv fordert das Patriarchat heraus.
    Von Kerstin Kellermann
  • an.sage
    1968? Und weiter?
    Trotz Nichtrebellion der Töchter - unübersehbare Auswirkungen.
    Von Gisela Notz und Ute Kätzel
  • 19.68
    Nicht Frauen-, Gesellschaftspolitik!
    Helke Sanders Tomatenwurf-Rede und die zweite Frauenbewegung.
    Ein Interview von Lea Susemichel
  • forum.wissenschaft
    Das Unterscheiden hinterfragen
    Nix ist fix - auch nicht in der Psychiatrie.
    Von Bettina Enzenhofer
  • arbeits.recht
    Ein erster Schritt oder nur eine Mogelpackung?
    Auch freie DienstnehmerInnen sind nun arbeitslosenversichert
    Von Elisabeth Rolzhauser und Daniela Koweindl
  • christiane.rösinger
    Ich hasse das Wort “Frauenband”
    Die Lassie Singers- und Britta-Musikerin hat ihre Memoiren geschrieben.
    Ein Interview von Irmi Wutscher
  • film.china
    Out of Beijing
    Migrationsgeschichten jenseits von Zirkusklischees beim Frauenfilmfestival.
    Von Rosaly Magg
  • china.film
    “So stelle ich mir auch das Leben vor ...”
    Sinologin Katharina Schneider-Roos kennt Chinas Independent-Filmszene.
    Von Rosaly Magg
  • an.klang
    Liebe und andere Tiere
    Kryptische Dancefloorgestalten und neue Disco-Sensationen.
    Von Silke Graf und Vina Yun
  • an.lesen
    Madres
    Elsa Osorios Roman über Henker und Heldinnen in Argentinien.
    Von Lea Susemichel
  • ge.sehen
    Geschmack der Kakerlake
    Barbarische Momente des Glücks in “Kraft einer Hölle”,
    Von Michèle Thoma
an.schläge. Das feministische Magazin
A-1030 Wien · Untere Weißgerberstraße 41
T. +43 (0)1 9201678 · office@anschlaege.at · www.anschlaege.at

Einzelheft € 3,75 · Schnupperabo (3 Hefte) € 10,- · Jahresabo (10 Hefte) € 35,- · Auslandsabo (10 Hefte) € 44.-
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