Ich frage mich, wie Feministinnen in einer von Männern dominierten Welt ihre Sexualität lustvoll feiern können/dürfen? Sex komplett in den privaten Raum zurückzudrängen - wie Alice Schwarzer das vorschlägt - scheint mir auch nicht die Lösung zu sein, oder? Hinter verschlossenen Türen lauert Gefahr.
Die Antwort kann doch sicherlich nicht Pornographie fuer Frauen sein? auch wenn es vielleicht noch so Friedlich zugehen sollte, steht dann fuer unser weibliches Selbstbewusstsein?
Pornographie steht fuer mich im direkten zusammenhang mit Prostitution auch wenn sie unter dem Deckmantel feministisch verkauft wird
und natuerlich sagt keine, Sexualitaet hinter verschlossenen tueren zu stecken, denn das private ist eben fuer mich auch politisch
Ich selber wuerde von keiner Frau erwarten, Sexualpraktiken sowie ihre Geschlechtsorgane oeffentlich den luesternen ZuschauerInnen zu praesentieren um dann ua als Spanner zu argieren.Es gibt im Prostitutions-Pornogewerbe keine echte "freiwilligkeit", oder, die DarstellerInnen verzichteten auf ihre Gage?
ich meine ua habe ich wo gelesen das Laura Merrit aussagen ablaesst wie " ein spielerischer Ort sowie ein experimentierfeld sei die Prostitution" - ich fasse mich da echt am Kopf, in Zeiten von Flatrate-Bordellen, Frauen-Maedchenhandel, Sextourismus, Mailorder Braeute usw usw.
Die Gefahr, die ich beim regelmäßigen Konsum von (Frauen!)Pornos sehe, ist, dass die Entdeckung des eigenen Körpers und das Sich-in-Beziehung-setzen mit anderen - und damit das Menschsein - verkümmert.
so sehe ich das auch, das kommt natuerlich noch dazu