KALENDER 1901Die 34jährige berühmte französische Chansonsängerin Yvette Guilbert gastiert unter starkem Publikumsandrang im Berliner Metropol-Theater. Sie wurde bekannt durch ihre gefeierten Auftritte in Pariser Variétes. Ihr Engagement in Berlin dauert einen Monat lang. 1925In Davos (Schweiz) erkämpft sich zum vierten Mal Herma Jaross-Szábo (Österreich) den Weltmeisterinnentitel im Eiskunstlauf. 1934 Helene Wieruszowski (1893-1978), die wissenschaftliche Bibliothekarin an der Universitätsbibliothek Bonn, wird als "Nicht-Arierin" entlassen. Bis sie 1940 ein Einreisevisum für die Vereinigten Staaten erhielt, lebte und forschte sie in Spanien und Italien. 1940Im zweiten Jahr nach der Einführung des "Pflichtjahrs" im Reich, eines Dienstjahrs für junge Frauen in Haus- und Landwirtschaftsbetrieben, befinden sich 300 000 Mädchen im Arbeitsdienst. 1941Lisl Weber aus Bayreuth stellt in ihrer Heimatstadt einen deutschen Rekord im Rückenschwimmen der Frauen über 100 m auf mit einer Zeit von 1:15,7 min. 1959Die Schweizer Männer lehnen in einer Volksabstimmung mit großer Mehrheit die Einführung des Frauenwahlrechts ab. Die Entscheidung fällt mit 655 000 gegen 323 000 Stimmen. 1975Bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Kopenhagen gewinnt zum dritten Mal Christine Errath aus der DDR den Titel. 1979Die im Jahr 1976 wegen Bankraubs zu sieben Jahren Haft verurteilte Millionärstochter Patricia Hearst wird begnadigt. 1981Beim Eisschnellauf-Wettbewerb in Inzell/Bayern stellt die ehemalige Olympiasiegerin Monika Holzner-Pflug vier deutsche Rekorde auf. 1989Zu kontroversen Diskussionen kommt es nach der Uraufführung der Kammeroper Ulrike, eine antike Tragödie in Gent. Das Werk setzt sich mit der Entwicklung der RAF-Terroristin Ulrike Meinhof auseinander, die 1976 in der Haft Selbstmord beging. | ||
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