KALENDER 1921Der Sozialausschuß des Reichstags in Berlin legt neue Unterstützungssätze für junge Mütter fest. Danach erhalten Frauen, die im letzten Jahr vor der Geburt mindestens sechs Monate krankenversichert waren, einen Zuschuß zu den Kosten der Entbindung sowie ein Wochengeld in Höhe des bisherigen Krankengeldes, jedoch mindestens zehn Wochen lang 3 Mark pro Tag. Während der Stillzeit erhalten sie zudem zwölf Wochen lang ein Stillgeld von mindestens 1,50 Mark täglich. 1930Die Eröffnung eines Prozesses in Gleiwitz (Oberschlesien) gegen die Bergarbeiterfrau Johanna Albrecht, der 50 Abtreibungen vorgeworfen werden, führt zu einer landesweiten Diskussion des § 218 des Strafgesetzbuches (StGB), der den Schwangerschaftsabbruch unter Strafe stellt. 1937Letztes Lebenszeichen der amerikanischen Fliegerin Amelia Earhart auf ihrem Flug über den Pazifischen Ozean; seither ist sie vermisst. 1957Der Bundestag in Bonn billigt eine Änderung des Kindergeldgesetzes wonach das Kindergeld vom dritten Kind an von 25 DM auf 30 DM monatlich erhöht wird. 1960Das Finale des Damen-Einzels im Tennis-Turnier von Wimbledon gewinnt Maria Esther Bueno aus Brasilien. 1975 In Mexiko-City endet die Weltkonferenz über die Emanzipation der Frau. Es wird ein Weltaktionsplan aufgestellt. Die Frauen der Dritten Welt geben eine gesonderte Erklärung ab. 1976Wimbledon: Chris Evert (USA) schlägt im Finale die Australierin Evonne Cawley mit 6:3, 4:6, 8:6. 1988Wimbledon: Bei den internationalen offenen TennismeisterInnenschaften gewinnt Steffi Graf (D) erstmals den Titel im Dameneinzel. 1989Die deutsche Fußball-Nationalfrauschaft gewinnt mit einem 4:1-Erfolg über Titelverteidigerin Norwegen in Osnabrück die Europameisterinnenschaft. 1994Martina Navratilova (USA) scheitert beim Versuch, zum zehnten Mal in Wimbledon zu gewinnen, an der Spanierin Conchita Martinez. 1998 Wimbledon: Einzug von Nathalie Tauziat als 1. Französin seit 1925 ins Finale des Tennisturniers | ||
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