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Kultur / Musik / Jazz
We All Love Ella: Celebrating The First Lady Of Song
Verschiedene Künstlerinnen
Swing ist wieder in, das beweisen einige der größten Stars aus Jazz, Soul und Pop mit hinreißenden Coverversionen von Ella-Fitzgerald-Songs. Am 25. April 2007 wäre Ella Fitzgerald, die beliebteste US-amerikanische Jazz-Sängerin aller Zeiten, 90 Jahre alt geworden. Zum Jubiläum veröffentlichte Verve ein spektakuläres All-Star-Tribute an die unvergessene 'Lady Ella'. Unter der Regie von Produzent Phil Ramone interpretieren Diana Krall, Dee Dee Bridgewater, Chaka Khan, Natalie Cole, Queen Latifah, Dianne Reeves, Linda Ronstadt, K.D. Lang und viele andere die beliebtesten Ella-Songs. Die GratulantInnen bringen dabei ihren persönlichen Stil ein und lassen sich vom mitreißenden Swing der Sängerin inspirieren.
»Persönlich traf ich Ella das erste Mal, als ich ungefähr 6 Jahre alt war. Weil 'A-Tisket, A-Tasket' der erste Jazzsong war, den ich je lernte, wollte ich ihn genau wie sie singen können. Mit dem Ergebnis, dass ich mit 7 klang wie eine 40jährige Lady. Sie ist der größte Einfluss meines Lebens geblieben.« Natalie Cole
Red Earth
Dee Dee Bridgewater
Jazz-Diva Dee Dee Bridgewater nimmt uns mit auf eine musikalische Reise nach Afrika! Ganz gleich ob sie in der Vergangenheit das Ella-Songbook, groovenden Jazz von Horace Silver oder Kurt-Weill-Perlen interpretierte, Dee Dee Bridgewater tat es immer mit so viel Kraft und Seele, dass sie die Konkurrenz weit hinter sich ließ.
»Red Earth - A Malian Journey« ist eine einzigartige und spannende autobiographische Reise der glamourösen Entertainerin. Aufgenommen mit afrikanischen Top-Stars wie Cheick Tidiane Seck, Toumani Diabate und Oumou Sangaré, sowie Dee Dee's erstklassigem Jazz-Trio, verschmelzen große Jazzklassiker und traditionelle Mandingo-Titel zu sehr persönlichen Songs voll treibender, ungebändigter Energie und Lebensfreude.
Rykestrasse 68
Hanne Hukkelberg
Die Norwegerin Hanne Hukkelberg hatte 2 Jahre damit verbracht, mit dem Fahrrad durch Oslo zu fahren, um Geräusche und Eindrücke zu sammeln. Dann brachte sie ihre gesammelten Fundstücke in das Propeller Studio, wo sie von Produzent Kåre Vestrheim und ihr selbst zusammengesetzt wurden. Zusätzlich improvisierten sie auf Banjos, Geigen, Akkordeons, Weingläsern und Geschirrspülbürsten und freuten sich über Beiträge von befreundeten MusikerInnen, die während der Produktion vorbeischauten. »Little Things«, Hanne Hukkelbergs Debütalbum wurde im Sommer 2005 veröffentlicht.
Ein einzigartiger Sound hatte sich rund um Hukkelbergs sanfte, beruhigende Stimme entwickelt. Nicht Jazz, nicht Pop, nicht Electronica - aber eine zeitlose Mischung aus all dem. Jetzt hat sie ihr zweites Album wieder in den Propeller Studios in Oslo fertiggestellt. »Rykestrasse 68« trägt diesen Namen in Erinnerung an das halbe Jahr, in dem Hanne Hukkelberg in Berlin gelebt hat. Es klingt orchestraler und noch filmischer als seine Vorgängerin und enthüllt neue Seiten ihrer bewundernswerten Stimme. Die neun Lieder (die europäische Version enthält 2 Bonusstücke!) auf »Rykestrasse 68«, stammen bis auf eine Interpretation des Pixies-Klassikers »Break My Body« aus der Feder der 28jährigen Norwegerin.
Sometimes Alone
Maria Baptist
Maria Baptist ist in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen und begann im Alter von 6 Jahren mit dem Klavierspiel. Wenig später kamen Musiktheorie und Komposition hinzu. Zunächst studierte sie Klassik, dann Jazz-Piano und anschließend Komposition an der Hochschule für Musik Hans Eisler in Berlin und an der New School in New York. Die Besonderheiten im Spiel und in den Kompositionen von Maria Baptist finden sich in der musikalischen Verbindung der Welten des Jazz und der Klassik, welche mit erstaunlicher Leichtigkeit und einem nur äußerst selten anzutreffenden Selbstverständnis erklingen.
Maria Baptists Soloalbum besticht durch eine wunderbare Palette an Klangfarben, Ausdruckskraft und Spielfeude. Ihre Kompositionen sind zupackend, melancholisch, einprägsam. Eine Künstlerin, die ihre eigene Tonsprache am Piano gefunden hat!
Expressionzz
Jocelyn B. Smith
Die Schönheit der Welt liegt im Reichtum ihrer Facetten! Dieses Credo, der häufig als »Gesamtkunstwerk« betitelten afroamerikanischen Ausnahmeerscheinung Jocelyn B. Smith, wird in ihrer Produktion Expressionzz erfahrbar. Es ist die expressive Authentizität von Jocelyn B. Smiths, die diesem Projekt seinen Namen gibt.
Ihr elftes Album Expressionzz reflektiert die Impressionen einer Musikerin, deren Schaffen und Herkunft sowohl musikalische, als auch kulturelle Grenzen überschreitet. Um Facettenreichtum geht es in Expressionzz. Nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich. Die Texte der zum größten Teil von ihr selbst geschriebenen und komponierten Songs entspringen der Auseinandersetzung mit der Betrachtung der Welt anhand der Bibel. Musikalisch erlebt man Expressionzz als Crossover-Werk. Es enthält feinfühlig zusammengeführte Elemente aus Poetic- Jazz, Soul, Gospel, Funk und Klassik. Gespickt mit Eindrücken orientalischer und afrikanischer Begegnungen lädt die Musik auf eine Reise ein, die Raum lässt, eigenen Erfahrungen und Vorstellungen eine Gestalt zu zeichnen.
Weißes Land
Ulrike Haage
Regen prasselt auf eine Jurte in einem Indianerdorf bei Santa Fe. Zwischen Laptop und Mischpult stehend, streckt Ulrike Haage ein Aufnahmegerät dem Dach entgegen. Sie wird das Prasseln später elektronisch verfremden und in facettenreiche Kompositionen ihres berührenden Flügel-Spiels einweben. »Weißes Land« wird dieses Spiel heißen und zum akustischen Herumreisen einladen. Einladen zu einer intensiven Exkursion durch eine Klangwelt mit fließenden Grenzen aus Klassik, zeitgenössischem Jazz und Ambient-Musik. Intoniert durch eine Pianistin, die den Deutschen Pop als Keyboarderin der Rainbirds genauso prägte wie das experimentelle Hörspiel oder den Jazz. Zahlreiche Erfolge, ProjektpartnerInnen und Auszeichnungen, darunter der Deutsche Jazzpreis 2003, belegen das. Mit ihrem zweiten Solo-Album bewegt sich die vielseitige Stimmungskünstlerin nun mit fließender Dynamik durch ein »Weißes Land«, in dem sie sich selbst gefunden hat.
»Mit dieser Platte fokussiere ich mich auf mein zentrales Ausdrucksmittel, den Flügel, und zeige, was ich bin.« (Ulrike Haage)
Bastardista
Célia Mara
Mit ihrem Album bastardista schlägt Célia Mara neue Töne in brasilianischer Diaspora-Musik an. bastardista ist nicht nur Name und Konzept des Albums, sondern eine Entscheidung - ein Weg, sich kompromisslos auszudrücken, den eigenen Bedürfnissen zu folgen und eigene Visionen zu realisieren. bastardista ist die universelle Übersetzung des sich in einer Welt von Fremden zu finden, eine positive Antwort auf Assimilation, Uniformismus oder Traditionalismus. bastardista heißt, den Unterschied zu leben (und zu genießen). Texte, die sich mit der Gegenwart auseinandersetzen - urbane Poesie der Migrationen, Bilder, die zu Klängen werden… Sprachkonstrukte, die einzig der Kommunikation dienen. bastardista bringt den Süden in den Norden - es geht um die essentiellen Dinge des Lebens - Liebe, Religion, Natur, Politik - globale Songs zur kulturellen Individualität. Gesungen wird vor allem portugiesisch, aber auch englisch und französisch.
"Selten klang das Zusammentreffen von brasilianischen Ingredienzien und Elektronik, von Samba, Forro, Afoxé oder Bossa Nova und Groove, von akustischer Gitarre und Loops, von Funk, Arabischem und Pop so selbstverständlich wie hier. " (Anna Bianca Krause, WDR)
erschienen 05/2005 bei Globalista
Vertrieb: Soul Seduction Distribution
51:22 Minuten
€ 16,75 CD
Genre: Jazz Weltmusik
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