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© Tageszeitung 12.4.2008


Simone de Beauvoir
zum 100. Geburtstag



Frauenfilm

Freitag, 11. April 2008 - 20 Uhr
Simone de Beauvoir – ein Porträt
Im Gespräch mit Trautl Brandstaller
ORF, 1979 – 28 Min

Erzählcafe

Freitag, 18. April 2008 - 20 Uhr
Simone de Beauvoir – zum 100. Geburtstag
Von und mit Gisela Landesberger, Frauenbeauftragte Freising


Bozen - Frauenmatinee



Samstag, 29. März 2008, 11 Uhr
Frauencafe Plural
Pfarrplatz 19, Bozen

Vorstellung des Frauenbiographieprojektes

"Frauen der Grenze. Donne di frontiera"

Tanna und FemBio feiern berühmte Frauen

"Frauenemanzipation ist ohne genaue Kenntnis der Frauengeschichte nicht möglich."
Gerda Lerner

Berühmte Frauen aus Nord/Südtirol und dem Trentino werden in einem FemBio-Special und bei Tanna im Internet gewürdigt.

Bisher konnten 12 Porträts realisiert werden.

In der Veranstaltung werden drei Porträts kurz vorgestellt:


Anita Pichler, Südtiroler Schriftstellerin wird auf deutsch durch Renate Mumelter vorgestellt;

Maria Ducia, erste Sozialdemokratin im Tiroler Landtag wird auf italienisch durch Donatella Trevisan vorgestellt;

Andreina Emeri, Politikerin und Pionierin der feministischen Bewegung in Südtirol wird auf englisch durch Luise F. Pusch vorgestellt.


Oboistin Anika Dobreff spielt Benjam Brittens Metamorphosen und Barockstücke.

Die Tanna-Frauen Heidi Hintner und Donatella Trevisan führen durch die Matinee.
Frauencafe
PLURAL feminin art&culture
Pfarrplatz 19, Bozen




Luise F. Pusch in Bozen

Freitag, 23.11.07, 20 Uhr - Eintritt frei


Vortrag und Diskussion mit Luise F. Pusch


Ohne Frauen ist kein Staat zu machen!


100 Politikerinnen

Luise F. Pusch stellt ihr gleichnamiges Buch vor, das sie zusammen mit Andrea Schweers herausgegeben hat.

Aus dem Vorwort:

"Politische Aktivität von Frauen nimmt bis in die Gegenwart viele verschiedene Formen an, sie ist meist auch sehr verschieden von der Tätigkeit männlicher Politiker. Demokratisch gewählte Politikerinnen im engeren Sinne, so wie Margaret Thatcher oder Heide Simonis, gibt es erst seit hundert, in nennenswerter Anzahl seit knapp fünfzig Jahren: Die politische Arbeit von Frauen bestand Jahrhunderte lang in nichts anderem, als das Recht auf aktive Gestaltung der offiziellen Politik erst einmal zu erkämpfen - mit allen Mitteln, von der Aufklärung über die Agitation bis zu Hungerstreik und Gewalt gegen Sachen.
Den Zugang zur (Macht)Politik regelten Jahrhunderte lang zwei Prinzipien, die bisweilen miteinander in Streit gerieten und dadurch Frauen gewissermaßen ein Schlupfloch gewährten.
Die beiden Prinzipien lauten:
Politik und Herrschaft sind Männersache
Die Macht bleibt in der Familie (das dynastische Prinzip)
Wenn eine herrschende Familie keinen männlichen Nachfolger aufzuweisen hatte oder der herrschende Mann wichtige Aufgaben an nächste Vertrauenspersonen delegieren wollte, schlug oft die Stunde der Frauen."

Luise F. Pusch liest aus dem Vorwort und stellt einige der 100 Politikerinnen vor. Anschließend Diskussion.


Veranstalterin:
Silvius-Magnago-Akademie

Brennerstraße 7/A
39100 Bozen

T 0039 0471 30 40 48
F 0039 0471 97 26 66
Email: info@silvius-magnago-akademie.org


Seminar mit Luise F. Pusch


Samstag, 24.11.07, Beginn 9 Uhr -
Seminarzeiten 9-12 und 14-17 Uhr

Workshop mit Luise F. Pusch zu gerechter Sprache –
Eintritt frei

Grammatik der Macht / Macht der Grammatik

Männersprache – geschlechtsneutrale Sprache – welche Sprache?

Das Maskulinum ist heute nicht mehr das, was es einmal war. Mit dazu beigetragen haben Luise F. Puschs sprachkritische Analysen und Satiren, die sie in drei Büchern veröffentlicht und in vielen Seminaren verbreitet hat.

Aber die Herrensprache, in der der Mann die Norm und die Frau buchstäblich nicht der Rede wert ist, ist noch keineswegs überwunden. Deshalb müssen wir zügig weiter nerven.

In dem 2x3-stündigen Seminar werden die Teilnehmerinnen

- einen Überblick bekommen über die internationale feministische Sprachkritik der letzten 30 Jahre

- für sprachliche Ungerechtigkeit anhand von Übungen sensibilisiert (die heimtückischste Variante des sprachlichen Sexismus fällt uns nämlich meist nicht einmal auf und wirkt deshalb umso "verherrender")

- lernen, Beispiele für das Männliche Universum (MU) zu erkennen und zu entsorgen mittels verschiedener Techniken, u.a. auch der DNA-Methode: Differenzierung – Neutralisierung - Abstraktion

Vornehmstes und schwierigstes Ziel ist die Erziehung zum frauenzentrierten Denken. Beispiel: Nicht: "Schreiben Frauen anders?", sondern: "Schreiben Männer anders?"

www.fembio.org

www.luisepusch.de

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl: 30 - Anmeldung erforderlich