eigenmächtige frauen
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© Manuela TessaroWir sind:

eigenmächtige Frauen

mit Eigensinn

unbürokratisch

frauenzentriert und bezogen

Stimmen der Gesellschaft

interdisziplinär

Frauen aus verschiedenen sozialen Zusammenhängen

Verortet in vielfältigen Beziehungsnetzen von Frauen

mehrsprachig

selbstbestimmt

Wir

denken selber

handeln autonom im Konsens der Gruppe

leisten feministische Kulturarbeit

vernetzen

setzen uns für Angelegenheiten ein, die institutionell kein Gehör finden

agieren spontan aus aktuellem Anlass

überparteilich

setzen gesellschaftspolitische Aktionen in Gang

übernehmen soziale Verantwortung

setzen uns für scheinbar kleine Dinge ein

lassen uns von der Freude und Lust am Tun leiten

ziehen verschiedene Kulturfäden

machen sinnliche Kulturarbeit

arbeiten mit Inhalten

wir denken nach und regen an

und regen uns auf und nerven zügig weiter ;)





   

· Heidi Hintner  · Sissi Prader  · Sybille Tezzele  · Donatella Trevisan  · Ingrid Windisch  · ...





Heidi Hintner, geboren 1968


Sprachfrau

Wortklauberin

Büchersammlerin und –leserin

überzeugte Feministin

Verfechterin der gerechten Sprache


Sprachkritikerin und Texterin

Mentorin, Lehrerin, Wegbegleiterin

Freiheitsliebende, Freigeistin

Querdenkerin


feministisch, fembional, frech

eigenmächtig, eigenwillig, eigenständig

politisch engagiert

dynamisch

spirituell

lebendig

selbstgewiss und leidenschaftlich

laut & leise

lacht, vernetzt, kommuniziert und fraulenzt gerne


schreibt am Alchemilla-Frauenkalender mit

ist auf matriarchalen- und Frauenwegen unterwegs

macht Frauenwissen sichtbar und hörbar

mischt sich in öffentliche Diskurse ein

plädiert für Eigenberechtigung

beteiligt sich bei kollektiven Sticheleien gegen Herrschaftsverhältnisse

stiftet zu Zivilcourage an, geht eigene Wege

kämpft für Anliegen, die ihr wichtig sind


Gipfelstürmerin und Bergwandrerin

Viel-Reisende, auch in ferne Länder,

meist aber zu Fuß, mit Rad oder Bahn


Arbeits- und Handlungsfelder:

Politik, Schule, Erwachsenenbildung,

Medien, Kulturwelten,

Gesundheitsgymnastik

Landesbeirat für Chancengleichheit


Lebt und arbeitet in Bozen/Bolzano



Sissi Prader

Curriculum:

Sigrid und im Kindergarten umgetauft „Sissi“ Prader, Jahrgang 1959 anfangs im Pustertal zu Hause, fühle mich aber als Meranerin. Bis dato 11mal umgezogen und es scheint, dass ich in meiner neuen Wohnung etwas länger bleiben werde.

Klassischen Frauenberuf als Lehrerin eingeschlagen, auch weil ich mich in den 70er Jahren zu wenig gegen Vaterswillen, der auch Lehrer war, durchsetzen konnte. Die heiße Zeit mit Flower Power, John Lennon, Joan Baez und jugendpolitische Rebellionen, die mein Bruder sich geben durfte habe ich am Rande mit bekommen und mich ab und zu mal im Geheimen angeschlossen.

Beginn der 80er Jahre begannen meine Jahre als Weltenbummlerin und dann immer für mehrere Monate auf Projektreisen im Süden der Welt unterwegs. Politische Aktivitäten waren mir immer schon wichtig (Mund auf tian, Meinung äußern, sich nicht anpassen), entwicklungspolitische Ausbildung in Österreich, 90er Jahre aktiv bei den Grünen eingestiegen und Erfahrung als Gemeinderätin gesammelt, zwei Jahre Basisbewegung des Anti-MAI aufgebaut (eine tolle Zeit mit viel Kampfesgeist gegen die Großen der Welt und den Ungerechtigkeiten anzukämpfen und zu wissen, dass es möglich ist, sich Gehör zu verschaffen), verschiedenen Begegnungen mit Basisgruppen in Equador und auch mit Esperanza Martinez, die mit Erfolg gegen einen Ölkonzern ankämpft.

Jede Gelegenheit genutzt, mir neben meinem Beruf akademische Ausbildungen mit Abschluss zu geben, um mir einen Umstieg in einen anderen Beruf zu geben, der mir Freiheiten gibt, meine Ideen zu verwirklichen: Universitätslehrgang zur akademisch geprüften pädagogischen Erwachsenenbildnerin an der Uni Innsbruck und Universitätslehrgang an der als akademisch geprüfte Bildungsmanagerin.

Umstieg und Freistellung vom Schulamt als Gesundheitskoordinatorin und Aufbauarbeit der Dienstelle für Gesundheitserziehung am Schulamt mit Schwerpunkt Organisation, Beratung, Planung und Durchführung von Projekten im Bereich der Gesundheitserziehung, der Suchtprävention, Sexualerziehung und im psychosozialen Bereich (Konfliktlösung, Kommunikationsseminare, Supervision, Elternarbeit usw.

Um die Mechanismen in Berufsfeldern und Gruppen in denen ich zu tun habe, besser zu verstehen, habe ich mir den 1. Ausbildungslehrgang zur Supervisorin im psychosozialem Feld gegeben.

Leidenschaft zum Theater spielen beim Lehrgang der Theaterpädagogik entdeckt, kleinere Aufführungen und derzeit Besucherin vieler Stücke Mitarbeit bei der Konzeptgruppe im Auftrag des Assessorates für Sozial- und Gesundheitswesen für die Errichtung einer Landesfachstelle für primäre und sekundäre Suchtprävention.

Seid vielen Jahren aktiv in der Jugendarbeit, die Entwicklung der Jugendarbeit des Landes mit gemacht von Jugendring, „Young and directaufbau“ bis Jugenddienste, Taizeerfahrung, die ich nicht missen möchte und bis heute noch gerne dabei, denn bei den Jugendlichen kann noch einiges Bewegendes passieren. Leider braucht es auch das Projekt Streetwork, da und vielleicht gerade im Wohlstandsland sehr viele Schattenseiten vorhanden sind.

Gründerin und Mitideatorin von Sozialgenossenschaften und Vereinen (Trilli, Welcom, Weltladen Meran,…) 1998 das Frauenmuseum entdeckt und da war klar, dass ich hier einstiegen möchte und einiges noch an Projekte und Ideen verwirklichen kann. Vorerst als freie Mitarbeiterin tätig und seit 2005 war es soweit, dass ich die Leitung übertragen bekam. Kein leichtes Erbe, aber Herausforderung, die ich probieren wollte.

Der Ansatz und die Bildung der Tannafrauen ist mir besonders wichtig. Gerade in meiner Arbeit geschieht sehr vieles durch Netzwerkarbeit und dem Herstellen von Synergien. Ich finde es als Bereicherung, als autonome feministische Frauengruppe mit Freude und Lust zu experimentieren, Aktionen zu starten und einfach im Gespräch zu bleiben und zu vielen aktuellen wichtigen Themen sich austauschen zu können.

Und was bedeutet für mich „Feminismus“: Es ist für mich die Art, wie eine Frau in der Gesellschaft lebt, wie sie andere Frauen fördert sowie ein kritischer Blick auf die Gesellschaft. Feminismus ist auch eine wichtige Form von Gerechtigkeit, denn was Frauen widerfährt, sehr oft einfach ungerecht ist. Außerdem möchte ich auch nicht dauernd an Rollenbildern gemessen werden.

Das Herablassende vieler Männer, vor allem in der Politik, muss aufhören. Und es wird aufhören, wenn wir Frauen unser weibliches Selbstbewusstsein weiterentwickeln; einfach weitergehen auf dem Weg, auf dem wir bereits sind und weil bereits viele Frauen sich ihrer eigenen Stärken bewusst sind.


Name: Sybille Tezzele

geboren 1. Mai 1974 (um 1.20 nachts, also es war grad Walpurgisnacht ;-) >

aufgewachsen in Leifers, 1 jüngerer Bruder>

Ausbildung als Betriebssekretärin, Anstellung im Steueramt der Gemeinde Leifers >

mit 20 Jahren nach Neumarkt gezogen und geheiratet >

mit 22 Jahren 1. Sohn John Sebastian, dann nach Montan gezogen. 3 Jahre später Geburt von Maximilian Alessandro.>

Nicht mehr zur Arbeit zurückgekehrt (ich bin irgendwie allergisch gegen regelmäßige Arbeit, hat wohl mit meinem Geburtstag zu tun, der ja auch Tag der Arbeit ist;-)>

Angefangen, mich mit Kunst zu beschäftigen. Erste Ausstellung im Jahr 2000. >

Im Jahr 1999 erfahren, dass eine Mobilfunkantenne 20 m neben unser Haus gebaut werden soll. Der Kampf (Rekurse, Klagen, Aktionen, Staatsanwaltschaft usw.) dauert bis heute an. Im Herbst 2006 erhalte ich für meinen Einsatz den ersten Ilse-Waldthaler-Preis für Zivilcourage. >

Seit 2000 Aktivistin in der Initiative für mehr Demokratie, wo ich zuständig für verrückte Ideen bin, z. B. die Landtagsabgeordneten mit welken Rosen zu beschenken, weil sie nicht für unseren Gesetzentwurf gestimmt haben.>

Seit 3 Jahren besuchen meine Kinder eine nichtanerkannte Schule mit Montessori/Wild-Ausrichtung. Hier bin ich im Vorstand und arbeite ehrenamtlich 2 mal in der Woche als Begleitperson.>

Parteipolitisch tätig bin ich auch ein bißchen, und zwar derzeit bei den Linksdemokratinnen.>

Was ich bisher glaube, gelernt zu haben: Das Wichtigste ist wohl, sich selbst treu zu bleiben, und alles ist erreichbar >

Warum ich gerne bei TANNA dabeisein möchte: weil ich solchen Hunger habe... weil ich sicher bin, hier die Nahrung zu finden, die ich suche: den Austausch mit Frauen, die Fragen stellen. Und wie sonst sollte man zu neuen Antworten kommen, wenn man nicht die entsprechenden Fragen stellt



Donatella Trevisan


ganz objektiv:

Vor vier Jahrzehnten im Stadtviertel “Shangai” in Bozen geboren, seit fast einem Jahrzehnt wieder in Bozen lebend. Zwischendurch lange und etwas kürzere Studien-, Arbeits- und Liebesaufenthalte in Italien, Russland, England, Deutschland, USA, Südamerika. Älteste von drei Schwestern und einem Bruder. Alleinerziehende Mutter eines sechsjährigen Sohnes.

Studium als Übersetzerin und Dolmetscherin in Triest, Promotion im Bereich Gehirnwissenschaften in Tübingen. Derzeit Übersetzerin, über die Jahre hindurch aber auch Zimmermädchen, Schreibkraft, Reiseführerin, Putzfrau, Fabrikarbeiterin, Vertreterin, Lehrerin, Akademikerin, Dolmetscherin, Texterin.

Politisch aktiv in der transnationalen radikalen Partei (Menschenrechte - insbesondere Frauenrechte, individuelle Freiheiten, internationale Justiz, Demokratie, Rechtsstaat, gewaltlose Reformen, Kirchenunabhängigkeit, Antiprohibitionismus).

ganz subjektiv:

kämpferisch weil sensibel, nach gerechtigkeit trachtend, wissensdurstig, lebensgierig. hochflüge liebend, im tiefgang erfahren. absolut freiheitsbedürftig. genauso absolut pflichtbewusst.

tanna-frau weil:

wir sind so unterschiedlich und doch ein super-team

wir sind begeisterungsfähig

wir erkunden gedanken-, gefühls- und erfahrungswelten

wir zeichnen neue wege und schlagen sie auch ein

wir agieren spontan

wir lassen uns zeit

wir hören uns zu

...

Ingrid Windisch

geboren 1960 in Pflersch

Matura am humanistischen Gymnasium in Bozen

Medizinstudium in Wien

Ausbildung zur Steinmetzin in Laas

Jahrelang Fachlehrerin für Anatomie an Schulen für medizinische Berufe

Seit 1999 Hausärztin in Bozen

Seit 1998 Mitarbeiterin in der Jugendberatung der Familienberatungsstelle „Arca “

Derzeit Maestra-Studium „Palliative-care“ am IFF, Universität Klagenfurt


Was mir bei Tanna gefällt:

vielfätiges, spontanes, spielerisches, poetisches, lustvolles, respektvolles, wertschätzendes Sprechen und Handeln im Konsens

Offen sein und offen lassen

Forum für aktuelle, interessante, wichtige, notwendige Fragen, die Frauen betreffen



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